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Kirchliches Umweltmanagement

Kirchliches Umweltmanagement in der Stiftskirchengemeinde

Daten - Fakten - Leitlinien 

Umweltmanagement in der Kirche?

Wir Menschen sind Teil der Schöpfung Gottes, mit dem Auftrag, sie zu "bebauen und zu bewahren". Aus diesem Auftrag heraus wurde der Prozess "Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung" angestoßen, aus dem sich in der konkreten Umsetzung die Idee des Kirchlichen Umweltmanagement herausgebildet hat.

Was ist Umweltmanagement?

Im Umweltmanagement oder Umweltaudit werden die direkten und die indirekten Auswirkungen des eigenen Handelns der Gemeinde auf die Umwelt erfasst. Mit Hilfe dieser Daten werden systematisch Maßnahmen initiiert, die Auswirkungen auf die Umwelt verbessern. Alle drei Jahre überprüft ein/e unabhängige/n Gutachter/in die Einrichtung und bestätigt gegebenenfalls die Erfolge.

EMAS und der Grüne Gockel

Nach erfolgreich bestandener Überprüfung kann der Grüne Gockel verliehen werden. Der Grüne Gockel lehnt sich dabei an die Umweltmanagement-Verordnung der Europäischen Gemeineschaft EMAS ("Environmental Management and Audit Scheme") (Früher auch als Öko-Audit-VO) an. Diese Verordnung stellt den Rahmen dar, eine kontinuierliche, dauerhafte und überprüfbare Verbesserung für die Bewahrung der Schöpfung zu leisten. Der "Grüne Gockel" ist dabei eine speziell für Kirchengemeinden und kleine kirchliche Einrichtungen entwickelte Form des Umweltmanagementsystems. Wesentliche Ziele sind:

 

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      • Stetige Verminderung der Umweltbelastung
      • Verbesserung der Umweltleistung
      • Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in der Gemeinde zu fördern

 

Unsere Vorsätze: Die Umweltleitlinien:

Um den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde nachhaltig zu gewährleisten und somit die weiteren Erhalt von Gottes Schöpfung zu fördern, beschloss der Kirchengemeinderat am 14.06.2002 im Namen der Gemeinde die Ökologische Leitlinien der Stiftskirchengemeinde, an denen jedes Gemeindemitglied seine Handlungen messen kann.  

Unsere bereits erreichten Erfolge:

Seit 1997 wird in allen Tübinger Kirchengemeinden streng durch das Energiemanagement auf die Verbräuche geachtet. Seit 2003 besitzt die Stiftskirchengemeinde ein Umweltmanagementsystem in dem die Fortschritte in der Kennzahlentabelle (siehe links) festgehalten und von außen überprüft werden.

Wir machen noch weiter: ein kleiner Teil des Umweltprogrammes:

Bis 2009 haben wir das Ziel unseren CO2-Ausstoss durch Heizenergieverbrauch um mindestens weitere 5% zu senken. Dies möchten wir durch ökologisch verträgliche neue Wärmequellen in der geplanten Heizungserweiterung für Kapelle und Sakristei erreichen. Zudem möchten wir die Isolierung der Fenster und der Decke in der Stiftskirche prüfen, insbesondere durch  fachkundige Beratung. Zudem wollen wir unsere Heizungseinstellungen weiter optimieren. Haben Sie Ihre Heizung schon optimiert?

Unseren CO2-Ausstoss durch Stromverbrauch möchten wir bis 2009 um weitere 5% senken. Wir prüfen die Umstellung auf "umweltverträglicheren" Strom in der Stiftskirche. Wir beschriften unsere Lichtschalter und verbessern die Beratung bei neuen Bürogeräten. Der konsequente Einsatz von Energiesparlampen wird weiter umgesetzt.

Wir teilen unser Wissen und unterstützen den EMAS-Konvoi der Tübinger Kirchengemeinden. 17 Einrichtungen darunter 7 Kirchengemeinden (sechs evangelische und eine katholische) sind auf dem Weg zum Umweltmanagementsystem.

Wir helfen mit - Sie können es auch!

Lust mit zu machen?

Helfen Sie mit einem transparenten, dauerhaften, glaubwürdigen und umkehrbaren Prozess anzustoßen.

Weitere Informationen:

Umweltbeauftragter der Stiftskirchengemeinde -> Lutz-Michael Vollmer (Kirchengemeinderat) (vollmer@stiftskirche-tuebingen.de) und via Kontakt


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