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Orgelförderverein

Aktuelles:

Die Orgelrenovierung ist abgeschlossen.

Die Finanzierung auch.

Der Förderverein besteht weiter!

Nach der umfassenden Renovierung im Jahre 2001 (mit Einbau von 11 neuen Registern) und der großen Orgelfestwoche zur Wiederindienstnahme im Januar 2002 hat sich die Tübinger Stiftskirchenorgel in vielen hundert Gottesdiensten, Motetten und Konzerten bestens bewährt nicht nur als die größte und vielseitigste Orgel in Tübingen, sondern auch eine der größten und besten der Region.

Eine >>Festschrift zur Einweihung erhielt seinerzeit viel Lob: Sie enthält neben Informationen zum Renovierungsprojekt und dem Programm der Festveranstaltungen auch mancherlei über die Geschichte und Gegenwart der Musik in der Stiftskirche, dazu seltene Bilddokumente. Sie kann nach wie vor über pfarramt@stiftskirche-tuebingen.de angefordert und gegen eine kleine Spende bezogen werden.

Auch die Finanzierung ist seit 2003 am Ziel: Von den Gesamtkosten von 335.000 € hatte der Förderverein über 230.000 € aufzubringen. 1995 ging die erste Spende auf dem Konto ein. 2000 begann die Pfeifen-Patenschaftsaktion, nach deren Abschluß „nur“ noch etwa 15.000 € fehlten. Als unser Mesner am 05.02.2003 wieder einmal den Inhalt des Sonder-Opferstocks aus der Stiftskirche zur Bank brachte, war es geschafft: Der Gesamtbetrag war beisammen!

Im Rahmen der Paten-Aktion ab Juli 2000 wurden für alle 564 neu in die Orgel eingebauten Pfeifen Patenschaften übernommen - für 196.240 DM = 100.336 €!

Für jede der 476 Patenschaften (manche betreffen mehrere Pfeifen) wurde eigens eine Urkunde ausgefertigt, alle Namen in sind in einer zum Schluss ca. sieben Meter langen Liste verzeichnet, die luftdicht in der renovierten Orgel für die Nachwelt aufbewahrt wird.

Auch den über 500 anderen Menschen aus aller Welt, die seit 1995 für die Orgelrenovierung gespendet haben, sagen wir herzlichen Dank – ebenso wie all denen, die durch Benefizkonzerte und andere Veranstaltungen sowie durch die Mithilfe bei den Stiftskirchen-Gemeindefesten der Jahre 1995-2001 die Verwirklichung des Projekts mit ermöglicht haben.

Der Förderverein besteht weiter und lädt zum Mitmachen ein!

Am 8. Mai 2002 hat der Förderverein beschlossen, auch nach Abschluß der großen Renovierung weiterzubestehen und seine Zweckbestimmung zu erweitern: Vor allem will er die Gemeinde bei der Unterhaltung und Pflege der Orgel unterstützen und die Orgelmusik an der Stiftskirche und in Tübingen fördern.

Der Tübinger Orgelsommer, besondere Konzerte, CD-Einspielungen und Öffentlichkeitsarbeit für Orgel und Orgelmusik stehen als Aufgabenfelder nun im Vordergrund. Wer Lust hat, dabei mitzuhelfen, mitzuplanen und mitzuwirken, ist herzlich willkommen!

Der Verein ist gern offen für neue Mitglieder, SympathisantInnen und Ideen.

Vorsitzender ist Prof. Friedrich Gönnenwein, Tel. 07071-67580. Informationen über den Verein (Mindestbeitrag 15 Euro) und seine aktuellen Projekte gibt’s aber gern auch über e-mail: pfarramt@stiftskirche-tuebingen.de, Tel. 43151. Dort können auch alle CDs und die Festschrift bestellt werden.

… zur Orgel und zum abgeschlossenen Renovierungsprojekt:

Die Stiftskirche mit ihrer Musik ist ein Stück Tübingen, das sich aus dem kulturellen Alltag der Stadt nicht mehr wegdenken lässt. In allen Gottesdiensten hat die Musik einen hohen Stellenwert. Die samstägliche Motette gehört zu den vielfältigsten und abwechslungsreichsten Musikveranstaltungen in der Uni-Stadt. Der Tübinger Orgelsommer und eine Fülle von Konzerten machen die Stiftskirche zu einer der ersten musikalischen Adressen. Für all das ist die große Orgel unverzichtbar.

1965 gebaut, bedurfte die Orgel mit ihren über 4000 Pfeifen in 62 (jetzt 63) Registern dringend einer gründlichen Runderneuerung: Die gesamte Technik musste durchgesehen, ausgereinigt und, was Präzision und Leichtigkeit betrifft, modernisiert werden. In der Register-Disposition wurden durch Auswechslung von 10 Registern und weitere Umstellungen die klanglichen Möglichkeiten erheblich erweitert, ohne dass das Typische der Orgel, d.h. ihr obertöniger und eigenwilliger Charakter verloren ging. Schliesslich musste das Oberwerk eine geräumigere Aufstellung und eine verbesserte Schwellwirkung bekommen. Am Bild der Orgel hat sich bei alledem nichts geändert.

1995 konstituierte sich ein Förderverein, der es sich zur Aufgabe setzte, die Gemeinde bei der Renovierung zu beraten und das nötige Geld zu sammeln. Vorsitzende waren Andreas Feldkeller und Hans Peter Braun. Zum Beirat gehörten: Wilhelm Triebold (für den verstorbenen Helmut Hornbogen), Regierungspräsident a.D. Dr. Max Gögler, Professor Friedrich Gönnenwein, Kantor Gerhard Kaufmann, Hans Klenk, Oberkirchenrat Heiner Küenzlen, Bürgermeisterin a.D. Gabriele Steffen, Herbert Tressel und Professor Manfred Wolff.

Im Frühjahr 2000 hatte der Verein die Hälfte der benötigten Mittel zusammen, so daß der Auftrag an die Werkstätte für Orgelbau Richard Rensch in Lauffen / Neckar vergeben werden. Sie ist bekannt für sensible Renovierungen und solide Instandsetzungen und ist bestens mit den Vorzügen und Schwächen der Kirchenorgeln der 60er Jahre vertraut.

Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 335.000,01 €. Davon haben die Ev. Gesamtkirchengemeinde Tübingen und die Landeskirche (für die Mitbenützung der Orgel durch die Kirchenmusikhochschule) zusammen gut 102.000 € (je 100.000 DM) übernommen. Den Rest wurde durch die Gemeinde und den Förderverein über CD- und Veranstaltungserlöse und vor allem Spenden (mit und ohne Pfeifen-Patenschaft) aufgebracht.

Alle Spenden und Mitgliedsbeiträge kommen der Erhaltung der Orgelund der Pflege der Orgelmusik durch Orgelsommer und Konzerte zugute. Helfen Sie mit? Durch Ihre Mitgliedschaft? Oder eine Spende?

Förderverein Stiftskirchenorgel,
Neckarhalde 27,
72070 Tübingen;
Tel. 07071-43151 oder 43394,
Fax 440186.

Spendenkonto:
Förderverein Stiftskirchenorgel, 1653 418 KSK Tübingen, BLZ 64150020