Fragen und Antworten

Gottesdienst

  • add Ich möchte einen Gottesdienst besuchen.

    In der Stiftskirchengemeinde feiern wir vielfältige Gottesdienste: Gemeindegottesdienste am Sonntag morgen, Kindergottesdienste im Gemeindehaus, Hochschulgottesdienste, Taizé-Andachten und jeden Samstag eine geistliche Abendmusik: die Motette. Eine Übersicht über unsere Gottesdienste finden Sie hier.

  • add Ich suche Informationen zu den nächsten Veranstaltungen.

    In unserem Veranstaltungskalender finden Sie immer die neuesten aktuellen Termine.

Ansprechpartner

  • add Ich weiß nicht, welches Pfarramt für mich zuständig ist.

    Unsere Kirchengemeinde ist in drei Bezirke aufgeteilt: Ost (Pfarrerin Susanne Wolf), Mitte (Dekanin Elisabeth Hege) und West (Pfarrer Dr. Kim Apel). Welches Pfarramt für Sie zuständig ist, erfahren Sie im Gemeindefinder der Landeskirche.

  • add Ich suche einen Ansprechpartner für Seelsorge.

    Wenn Sie ein seelsorgerliches Gespräch wünschen, sprechen Sie am besten unsere Pfarrerinnen oder unseren Pfarrer an: nach dem Gottesdienst, telefonisch oder per E-Mail. Hier finden Sie alle Kontaktinformationen.

  • add Ich suche Soforthilfe ohne Anmeldung.

    Sie können es gerne telefonisch bei unseren Pfarrerinnen und unserem Pfarrer probieren. Ein offenes Ohr haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der psychologischen Beratungsstelle des Kirchenbezirks. Darüber hinaus gibt es die kostenlose Telefonseelsorge: 0800/111 0 111.

Stiftskirche St. Georg

  • add Wann ist die Stiftskirche geöffnet?

    Die Stiftskirche Tübingen ist zwischen Ostern und Erntedankfest täglich von 9-17 Uhr geöffnet, im übrigen Jahr von 9-16 Uhr. Während der Gottesdienste, Konzerte und evtl. auch Proben kann die Kirche nicht besichtigt werden.

    Turm und Chor sind zwischen Ostern und Erntedankfest freitags, samstags und sonntags von 13-17 Uhr geöffnet, in den Sommerferien täglich, außer montags, von dienstags bis freitags erst ab 13 Uhr. Während der Gottesdienste, Konzerte und evtl. auch Proben sowie bei Regen können Turm und Chor nicht besichtigt werden.

    Für die Öffnung von Turm und Chor zuständig ist Stiftskirchenmesner Georg Stöhr, Tel. 0159703510217
    mesnerdontospamme@gowaway.stiftskirche-tuebingen.de

    Bitte achten Sie auf die Beschilderung an der Kirche.

    Die Kirche ist barrierefrei.

  • add Wann sind Turm und Chor der Stiftskirche geöffnet?

    Turm und Chor sind zwischen Ostern und Erntedankfest freitags, samstags und sonntags von 13-17 Uhr geöffnet, in den Sommerferien täglich, außer montags, von dienstags bis freitags erst ab 13 Uhr. Während der Gottesdienste, Konzerte und evtl. auch Proben sowie bei Regen können Turm und Chor nicht besichtigt werden.

    Für die Öffnung von Turm und Chor zuständig ist Stiftskirchenmesner Georg Stöhr, Tel. 0159703510217
    mesner@stiftskirche-tuebingen.de.

    Bitte achten Sie auf die Beschilderung an der Kirche.

  • add Ich möchte gerne an einer Führung durch die Stiftskirche teilnehmen.

    Informationen zu den Kirchenführungen finden Sie hier

  • add Wo bekomme ich Informationen über die Stiftskirche?

    Einen virtuellen Rundgang durch die Stiftskirche bieten wir hier an. Über die Kirchen-App der EKD steht Ihnen ein Audioguide für die Stiftskirche mit vielen weiteren Informationen zur Verfügung. Auch die App "Tübinger Geschichte(n)" führtauf ihrer Tour durch Tübingen an der Stiftskirche vorbei. Entwickelt hat die App das Tübinger Graduiertenkolleg „Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800)“.

    Weiterführende Bücher und Kirchenführer zur Stiftskirche:

    • Sibylle Setzler/Wilfried Setzler: Stiftskirche Tübingen. Geschichte, Architektur, Kunstschätze - ein Führer, mit Fotos von Manfred Grohe, 2. Aufl., Tübingen 2013 - 7,50€.
    • Hermann Jantzen: Stiftskirche in Tübingen, Stuttgart 1993 (Beiträge zur Tübinger Geschichte 5) - vergriffen.
    • Stefanie A. Knöll: Die Grabmonumente der Stiftskirche in Tübingen, Übersetzungen aus dem Lateinischen von Dirk Kottke, Fotografien von Robert Knöll, Stuttgart 2007 (Beiträge zur Tübinger Geschichte 13) - 19,80€.
    • Karl Theodor Kleinknecht: Willkommen in der Tübinger Stiftskirche! Eine Entdeckungsreise mit den Kirchenmäusen Eusebia & Alwin für Kinder und Leute mit jung gebliebenen Herzen, mit Zeichnungen von Eva Maria Jäger und Fotos von Manfred Grohe u.a., 3., wiederum aktualisierte Ausgabe, Tübingen 2007 - 4,00€.

Fragen zur Taufe

  • add Ich möchte mich oder mein Kind taufen lassen.

    Die christliche Taufe geht zurück auf einen Befehl des auferstandenen Jesus. Dieser hatte zu seinen Jüngern gesagt: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." Wir verstehen die Taufe als ein Zeichen dafür, dass Jesu Sieg über den Tod einem Menschen geschenkt wird. Darum ist die Taufe auch, genau wie das Sterben und Auferstehen Jesu, einmalig.

    In der Regel finden die Taufen im Gemeindegottesdienst der Stiftskirche statt. Darüber hinaus bieten wir an bestimmten Nachmittagen die Möglichkeit zur Taufe.

    Sie möchten sich oder Ihr Kind in der Stiftskirche taufen lassen? Oder Sie haben einfach nur Fragen zur Taufe?
    Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf: gemeindebuero.tuebingen.stiftskirche@elkw.de

    Diese Links könnten Sie interessieren:

    https://www.evangelisch.de/taufbegleiter/
    www.taufspruch.de

  • add Gibt es eine Altersbeschränkung für die Taufe?

    Das Alter spielt bei einer Taufe keine Rolle. Auch Erwachsene können sich taufen lassen. Für eine Nottaufe melden Sie sich bitte in Ihrem Gemeindebüro oder sprechen Sie unsere Pfarrer direkt an.

  • add Brauche ich etwas für das Taufgespräch?

    Vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin statt. Bei diesem Treffen wird auch besprochen, wie die Taufe ablaufen soll. Bei vielen Elementen (den Liedern, den Fürbitten, der Taufkerze) können Sie die Taufe mit gestalten.

    Beim Taufgespräch brauchen Sie die Geburtsurkunde des Täuflings. Es ist gut, wenn Sie sich mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin oder auch mit den Taufpaten vorab besprechen, welche Fragen Sie an uns und zum Taufgottesdienst haben.

  • add Müssen die Eltern des Kindes in der Kirche sein?

    Mindestens ein Elternteil soll evangelisch sein. Ist dies nicht der Fall, kann im Gespräch geklärt werden, ob eine Taufe dennoch möglich ist. Grundsätzlich gilt: Die Taufe eines Kindes, dessen Eltern nicht der evangelischen Kirche angehören, darf nur vollzogen werden, wenn die Eltern damit einverstanden sind und Patinnen, Paten oder andere Gemeindeglieder bereit und in der Lage sind, die Verantwortung für die evangelische Erziehung des Kindes zu übernehmen.

  • add Wie finden wir einen guten Taufspruch?

    Ein Taufspruch ist ein biblischer Spruch, der dem Täufling bei der Taufe zugesprochen wird und der ihn von da an sein Leben lang begleitet. Sie können ihn selbst auswählen oder gemeinsam mit der Pfarrerin/dem Pfarrer. Bei der Suche nach dem passenden Spruch hilft vielleicht auch www.taufspruch.de.

  • add Wer darf Taufpate oder Taufpatin werden?

    Taufpate kann werden, wer getauft und konfirmiert ist und einer christlichen Kirche (ACK) angehört. Mindestens einer oder eine Ihrer Paten oder Patinnen sollte evangelisch sein. Bei der Auswahl der Paten ist wichtig, zu überlegen, wer dem Täufling nahe steht, Zeit für ihn übernehmen kann. Die Patenschaft stellt eine wichtige Rolle im Leben des Täuflings dar. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit auch das Recht aufgegeben, Taufpate zu sein.

  • add Wie viele Paten brauche ich?

    In der Regel gibt es zwei Paten, aber es ist durchaus möglich auch nur einen Paten zu haben oder mehr als zwei. Fragen Sie Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin.

  • add Was ist eine Patenbescheinigung?

    Kommt der Pate oder die Patin nicht aus der Kirchengemeinde des Täuflings, bitten wir um eine Patenbescheinigung. Diese stellt das Heimatpfarramt des Paten oder der Patin aus. Die Patenbescheinigung bestätigt die Kirchenzugehörigkeit der Patinnen und Paten.

Fragen zur Konfirmation

  • add Mein Kind möchte konfirmiert werden und sich anmelden.

    Die Konfirmation wird bei uns in der Regel im 8. Schuljahr gefeiert. Wenden Sie sich hierfür direkt an Ihr zuständiges Pfarramt. Bitte kommen Sie auch direkt auf uns zu, wenn Ihr Kind evtl. ein Jahr früher oder später konfirmiert werden soll.Weitere Informationen zur Konfirmandenarbeit finden Sie hier.

  • add Mit welchem Alter werden Kinder konfirmiert?

    Das Mindestalter haben die Kinder, die im Jahr der Konfirmation ihr 14. Lebensjahr vollenden. Sie werden also mit 13 oder 14 Jahren konfirmiert und besuchen in der Regel die achte Klasse. Die Konfirmation zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich. In Ausnahmefällen können Kinder auch ein Jahr früher konfirmiert werden.

     

     

  • add Mein Kind wurde nicht getauft. Kann es trotzdem den Konfirmandenunterricht besuchen und konfirmiert werden?

    Ja. Ihr Kind wird dann während der Konfirmandenzeit getauft.

Fragen zur Trauung

  • add Wir möchten uns gerne kirchlich trauen lassen. Wo müssen wir uns anmelden?

    Melden Sie Ihre Trauung bitte im Gemeindebüro an und stimmen Sie den Termin und den Ort der Trauung mit dem Gemeindebüro und mit dem/der trauenden Pfarrer/in ab. 

  • add Wie läuft eine kirchliche Trauung ab?

    Haben das Paar und alle Gäste in der Kirche Platz genommen, beginnt der Gottesdienst mit Begrüßungsworten und Gesang. Nach der Predigt über den Trauspruch schließt sich die eigentliche Trauung an. Danach wird der Gottesdienst mit einem Fürbittengebet, dem Vaterunser und der Bitte um den Segen beendet. An der Ausgestaltung der Trauung können sich das Paar oder die Trauzeugen durch Auswahl der Lieder, der Musik, der Gebete und Lesungen beteiligen.

  • add Wie lauten die formalen Voraussetzungen für eine kirchliche Trauung?

    Beide Ehepartner wünschen eine kirchliche Trauung.
    Mindestens einer der Ehepartner gehört der evangelischen Kirche an.
    Es bestehen keine gravierenden seelsorgerlichen Bedenken gegen das Zustandekommen der Ehe und den Umgang der Ehepartner miteinander.
    Die standesamtliche Eheschließung des Paares ist in Deutschland vor der Trauung nachweislich vollzogen.

  • add Was benötigen wir für das Traugespräch?

    Bei dem Traugespräch geht es zunächst um Sie als Paar. Dann geht es um die Abstimmung der Gestaltung des Gottesdienstes (Auswahl eines Trauspruches, der Lieder und Musik, der Blumen in der Kirche). Bringen Sie bitte eine Bestätigung mit, dass die Trauung beim Standesamt angemeldet ist (wird vom Standesamt ausgestellt) bzw. ein Heiratsurkunde, wenn die Trauung auf dem Standesamt bereits stattgefunden hat.

  • add Wie finden wir einen passenden Trauspruch?

    Der Trauspruch soll zu Ihrem Leben passen. Vielleicht haben Sie schon eine Bibelstelle gefunden. Falls  Sie noch suchen, können Sie sich z.B. unter www.trauspruch.de informieren.

  • add Müssen wir vor der kirchlichen Hochzeit standesamtlich heiraten?

    Ja, die kirchliche Trauung findet nach der standesamtlichen Trauung statt. Die Ehe ist nach evangelischem Verständnis kein Sakrament. Sie ist ein „Gottesdienst anlässlich der standesamtlichen Trauung“.

  • add Können wir uns auch in einer anderen Kirche trauen lassen?

    Ja, das geht. Allerdings sind dann oft die Zuständigkeiten nicht ganz klar. Also, welche/r Pfarrer/in mach dann die Trauung? Wer kümmert sich um was? Viele Kirchengemeinden erheben für Trauungen von Paaren, die nicht aus der eigenen Gemeinde sind, eine Gebühr. Sprechen Sie rechtzeitig mit beiden Pfarrämtern. Hier an der Stiftskirche und in der Gemeinde, in der Sie sich trauen lassen möchten.

  • add Können wir selber festlegen, wie der Gottesdienst aussieht und mitgestalten?

    Ja. Die kirchliche Trauung gibt einen gewissen Rahmen vor, bietet aber auch viele Gestaltungsmöglichkeiten. Die Einzelheiten besprechen Sie mit der/m trauenden Pfarrer/in.

  • add Links

Fragen zur Bestattung

  • add Es gab einen Todesfall in meiner Familie.

    Bei einem Todesfall sollten Sie zunächst Kontakt mit einem Bestattungsunternehmen aufnehmen. Dieses setzt sich dann wegen eines Bestattungstermins mit dem zuständigen Pfarramt in Verbindung. 
    Wenn Sie eine Aussegnung wünschen, dann sprechen Sie die zuständige Pfarrerin oder den zuständigen Pfarrer darauf an.

  • add Welche Pfarrerin/welcher Pfarrer ist für die Trauerfeier zuständig?

    In der Regel ist das der Pfarrer/die Pfarrerin, zu dessen Gemeinde der Verstorbene zuletzt gehört hat. Mit ihm oder ihr vereinbaren Sie den Termin zum Trauergespräch und stimmen den Termin für die Trauerfeier und die Bestattung ab. Wenn die Form der Bestattung für Sie noch offen ist  – Erdbestattung, Urnenbestattung oder anonyme Bestattung – können Sie diese Fragen schon vorab mit Ihrem Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin klären. Sie helfen auch dabei, die Traueranzeige zu gestalten.

  • add Warum kirchlich beerdigen?

    Die Erfahrung des Sterbens ist Teil des Lebens. Bei der kirchlichen Bestattung geleitet die Gemeinde ihre verstorbenen Glieder zur letzten Ruhe und befiehlt sie der Gnade Gottes an. Die Gemeinde begleitet die Sterbenden und trauert mit den Hinterbliebenen.

  • add Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?

    Oft äußern Menschen Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche sollten nach Möglichkeit auch respektiert werden. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, müssen Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten.

  • add Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich bestattet werden?

    Wer aus der Kirche austritt, erklärt damit auch, auf eine kirchliche Trauerfeier zu verzichten. Stattdessen kann ein Redner oder eine Rednerin eine Trauerfeier durchführen. Die Kosten müssen Sie selbst bezahlen, und die Bestattung gilt dann nicht als kirchliche Bestattung. Wenn Sie als Angehörige Trost suchen, können Sie sich selbstverständlich an Ihre Kirchengemeinde wenden.

  • add Wozu dient das Trauergespräch?

    Normalerweise besucht Sie Ihr Pfarrer oder Ihre Pfarrerin nach vorheriger Absprache zum Trauergespräch zuhause. Wenn Sie es wünschen, kann das Trauergespräch aber auch im Pfarrhaus stattfinden. Das Trauergespräch dient dazu, über die verstorbene Person und über die Beziehung der Angehörigen zu ihr zu sprechen und die Trauerfeier vorzubereiten. Da Pfarrer zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, können Sie mit Ihrem Pfarrer offen über die verstorbene Person und über Ihre eigene Situation sprechen. Was dabei im geschützten Raum des Trauergespräches besprochen wird, muss nicht bei der öffentlichen Trauerfeier zur Sprache kommen. Gerne können Sie im Trauergespräch Ihre Vorschläge für die musikalische Gestaltung und für den Bibeltext einbringen, der der Ansprache zugrunde liegen soll. In Absprache mit Ihrem Pfarrer bzw. Ihrer Pfarrerin werden dann Lieder und Musikstücke und anderes festgelegt. Auch an welcher Stelle eventuell ein Nachruf erfolgen soll, wird besprochen.

  • add Wie läuft die Trauerfeier und die kirchliche Bestattung ab?

    Die kirchliche Trauerfeier ist ein Gottesdienst, in dem das Leben der Verstorbenen vor Gott zur Sprache kommt und die christliche Hoffnung ausgedrückt wird, dass der verstorbene Mensch bei Gott aufgehoben ist. Meistens findet die kirchliche Trauerfeier in der Friedhofskapelle statt. Zum Trauergottesdienst gehören Musik und Lieder, Lesungen aus der Bibel und Gebete sowie die Ansprache des Pfarrers bzw. der Pfarrerin. Im Trauergottesdienst spielt gewöhnlich die Orgel,  nach Absprache sind auch andere Instrumente möglich. Wer ist zuständig für die Trauerfeier? Die kirchliche Trauerfeier wird normalerweise von  dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin der Kirchengemeinde gehalten, in der die Verstorbene zuletzt gewohnt hat. Dazu können sich die Angehörigen direkt an den betreffenden Pfarrer wenden oder auch das Bestattungsinstitut bitten, den Kontakt zu vermitteln.

  • add Und nach der Trauerfeier?

    Falls Sie nach dem Abschied auf dem Friedhof gerne die Trauerpredigt, Gebete und Lieder nachlesen und nachempfinden mögen, sprechen Sie Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrern darauf an! Sie geben Ihnen gern etwas zum Nachlesen. Es wird leiser. Gäste sind abgereist, Briefe sind beantwortet. Manche Menschen sprechen Sie in der Trauer an – andere scheuen sich. Das Grab – ein Ort der Erinnerung. Ein gesuchter Ort? Oder auch einer, den Sie meiden? Wie leben mit Trauer und Schmerz? Wenn Sie einen Besuch wünschen, scheuen Sie sich nicht, Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer darum zu bitten. Sie möchten Ihrem Schmerz Raum geben? Es gibt auch in Ihrer Nähe Kreise, die speziell für Menschen in Trauer da sind und die unter erfahrener Anleitung Trauernde begleiten. Sie finden eine solche Gruppe mit Hilfe Ihres Pfarramtes vor Ort. Sie möchten neu auf Menschen zugehen? Auch in Ihrer Kirchengemeinde gibt es Gruppen und Kreise, die offen sind für Neue, für Junge und Alte – vom Chor bis zum Gesprächskreis. Übrigens: Am Totensonntag gedenkt die Gemeinde Ihrer Verstorbenen. Zu diesem Gottesdienst sind Sie besonders herzlich eingeladen.

  • add Welche Friedhöfe gibt es in Tübingen?

    In der Kernstadt gibt es den Stadtfriedhof und den Bergfriedhof. Die Ortsteile haben zum Teil eigene Friedhöfe.

Fragen zu Kirchenmitgliedschaft, Eintritt und Umzug

  • add Ich möchte wieder in die Evangelische Kirche eintreten.

    Wenn Sie in die Evangelische Kirche eintreten wollen, können Sie

    Sie sind willkommen. Sprechen Sie uns an!

  • add Was geschieht mit dem Geld meiner Kirchensteuer?

    Die Kirche ist eine Solidargemeinschaft – nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.
    In der Kirchensteuer wird diese verbindliche Gemeinschaft ausgedrückt als ein wichtiger Beitrag für die Gesellschaft. Das Geld versickert nicht "irgendwo in dunklen Kanälen". Es arbeitet vielmehr ganz konkret für die Menschen in den Kirchenbezirken. Hauptaufgabe der Kirche ist und bleibt die Verkündigung. Weil wir von Gottes Liebe nicht nur in Worten, sondern auch in Taten erzählen, haben die Kirchengemeinden und Kirchenbezirke viele Aufgaben übernommen. Die Kirchensteuer trägt dazu bei, dass diese Aufgaben erfüllt werden können. Selbstverständlich werden sowohl die Landeskirche als auch die Kirchengemeinden sowie ihre Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung geprüft. Diese Aufgabe nimmt das Rechnungsprüfamt wahr.